Erfolgreich in die Zukunft – Prozesse definieren weckt unglaubliches Potential!

Wie komme ich von „man sollte“ in „ich tue“? Wie setzte ich Ideen, Wünsche und Ziele in die Praxis um? Am besten zusammen mit der ganzen Mannschaft meines Unternehmens.

Wer kennt das nicht. Nach der Rückkehr von einem Seminar ist man voller neuer Ideen und guter Vorsätze. Man nimmt ein Blatt vollgeschrieben mit Maßnahmen nach Hause, die man in die Realität umsetzten will. Kaum sind ein paar Tage vergangen, der Alltag hat uns wieder voll im Griff und die guten Vorsätze sind in weite Ferne gerückt. Aber wie komme ich von „man sollte“ in „wir tun“? Was unterscheidet erfolgreiche „Umsetzer“ von „man sollte“ Unternehmern?

Im betrieblichen Alltag fällte es uns oft schwer, Maßnahmen strukturiert umzusetzen weil die Zeit fehlt, der Berg der zu bewältigenden Aufgaben schier unüberwindbar scheint und zudem ja eigentlich die handwerkliche Arbeit im Vordergrund steht und nicht das theoretische Festlegen von Prozessen und Abläufen. Aber genau hier liegt der Schlüssel zum Erfolg. Denn ist ein Prozess einmal festgelegt, die „Spielregeln“ für alle definiert und sogar ein Verantwortlicher Mitarbeiter bestimmt, sind die Leitplanken fixiert und man muss sich nicht jedes Mal wieder neu damit beschäftigen.

Ein konkretes Beispiel: Wer kennt nicht den täglichen Bestellprozess von Material. Die Bürotür geht auf und der Mitarbeiter bestellt „auf Zuruf“ einen Artikel. Oftmals wird dann vergessen, die Bestellung auszulösen oder es wurde nicht der Artikel bestellt, den der Mitarbeiter eigentlich gemeint hat. Das löst am nächsten Tag „Feuerwehraktionen“ aus, die Geld, Zeit und Nerven kosten. Wird der Bestellprozess hingegen einmal mit allen beteiligten durchdacht und feste Regeln schriftlich und visuell definiert, wann was von wem wie bestellt wird, gehören solche Aktionen der Vergangenheit an, weil klar mit allen beteiligen Mitarbeitern vereinbart ist wie beispielsweise ein Bestellvorgang funktionieren soll.

So gibt es eine Vielzahl von Beispielen aus der betrieblichen Praxis, wo Dinge schieflaufen weil Strukturen fehlen, man aber seit vielen Jahren jedes Mal wieder Energie aufwendet um fehlende interne Absprachen auszubügeln. Wenn unsere Säge nicht schneidet, dann machen wir diese scharf und die Arbeit geht wieder voran, bei Prozessen arbeiten wir oft seit vielen Jahren mit stumpfem Werkzeug. Tatsächlich ist es aber so, dass wir nur mit „scharfem Werkzeug“ erfolgreich sind und die Aufgaben der Zukunft meistern können. Es liegt ein unglaubliches Potential in der innerbetrieblichen Organisation, dass viele Betriebe bisher noch gar nicht entdeckt haben. Unternehmer die sich diesem Thema annehmen, erarbeiten sich einen Vorsprung gegenüber anderen und werden dadurch auch Fachkräfte an das Unternehmen binden. Denn gute Mitarbeiter wollen Verantwortung übernehmen.

Betriebswirtschaftlich wird durch die kontinuierliche Verbesserung von Prozessen mehr Leistung mit gleichem Aufwand erzielt ohne große Investitionen. Somit steigt der Verdienst und Chef und Mitarbeiter werden gleichzeitig entlastet.

All das klingt vielversprechend und eigentlich ganz logisch. Wie gehe ich nun aber vor?  Gerade am Anfang macht es durchaus Sinn einen Moderator zu engagieren, der den Chef und sein Team mit der neuen „Denkweise“ vertraut macht und die ersten Schritte begleitet. Langfristiges Ziel eines jeden Unternehmens soll es aber sein, eine Kultur zu etablieren bei der regelmäßig Verbesserungen besprochen und im Alltag Schritt für Schritt umgesetzt werden. Denn eines ist sicher. Den perfekten Betrieb wird es nie geben. Aber wir haben die Chance jeden Tag ein bisschen besser zu werden und das bringt uns den entscheidenden Vorteil.

Wenn Sie dazu mehr erfahren möchten, dann rufen Sie mich an, oder schreiben Sie mir eine e-mail.

Ihr Matthias Brack.

 

Hier finden Sie einige interessante Berichte über die Firma Brack Wintergarten GmbH & Co. KG im BM-Fachmagazin:

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