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Der Bereich der staatlichen Förderungen ist bekannt für seine Dynamik, und es kann herausfordernd sein, den Überblick zu behalten. Glücklicherweise scheint es
nun eine Stabilität in den Richtlinien zu geben, was eine gute Gelegenheit bietet, sich mit den verfügbaren Förderungen auseinanderzusetzen.
Matthias Brack
Bei den staatlichen Förderungen für Wohnraumerweiterung scheint es nun eine Stabilität in den Richtlinien zu geben – ein Überblick.
Wohnraumerweiterungen, wie beheizte Wohnwintergärten, sind nicht nur eine optische Aufwertung Ihres Heimes, sie bieten auch erhebliche Vorteile in Bezug auf die Energieeffizienz. Aber wussten Sie, dass es für solche Bauvorhaben staatliche Zuschüsse gibt, die eine finanzielle Unterstützung darstellen können?





Wer wird gefördert? Anspruch auf Förderung haben Eigentümer von Immobilien in Deutschland, wobei das zu fördernde Gebäude und der Anbau im Besitz des Antragstellers sein müssen. Zudem ist es erforderlich, dass der Bauantrag des Bestandsgebäudes mindestens 10 Jahre zurückliegt.
Wie hoch fällt die Unterstützung aus? Sie können mit einer Förderung von bis zu 15% der Baukosten rechnen, maximal jedoch 30.000 Euro. Bei Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans kann sich der Fördersatz auf bis zu 20% der Kosten erhöhen (bis max. 60.000 Euro), allerdings kann das Erstellen eines solchen Plans aufgrund hoher Nachfrage bei Energieberatern und entsprechenden Kosten zeit- und geldintensiv sein.
Neben der direkten Förderung ist es möglich, einen zinsgünstigen Kredit bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit über die KfW zu beantragen. Zu beachten ist hierbei die Haushalts-Einkommensgrenze von 90.000 Euro pro Jahr.
Wie läuft die Beantragung ab? Der erste Schritt ist das Einholen eines Angebots einer Fachfirma, gefolgt von der Beauftragung eines Energieeffizienzexperten für die technische Projektbeschreibung. Wichtig ist dabei, dass mit der Antragstellung auch ein Auftrag erteilt und ein Liefertermin vereinbart sein muss. Sollten Sie ohne Förderzusage beginnen wollen, tragen Sie das Risiko selbst. Andernfalls beginnen Sie erst nach der Bewilligung, die üblicherweise zwei bis drei Monate in Anspruch nimmt.
Nach der Durchführung der Baumaßnahmen erfolgt die Einreichung des technischen Projektnachweises durch den Energieeffizienzexperten und des Online-Verwendungsnachweises durch Sie als Eigentümer.
Für den Fall, dass Sie die Antragsfrist verpasst haben oder zusätzlich sparen möchten, gibt es die Möglichkeit einer Steuerermäßigung für energetische Sanierungen gemäß §35c Einkommensteuergesetz. Über einen Zeitraum von drei Jahren können Sie 20% der Sanierungskosten bis zu 40.000 Euro von der Steuer absetzen. Eine Kombination aus direkter Förderung und Steuerermäßigung ist jedoch nicht möglich.
Zum Abschluss ist zu beachten, dass diese Informationen keine individuelle Beratung ersetzen können. Es wird empfohlen, für eine umfassende Beratung professionelle Fachkräfte wie Energieeffizienzexperten oder Steuerberater hinzuzuziehen. Diese Informationen sollen Ihnen lediglich dabei helfen, sich einen ersten Überblick zu verschaffen und die nächsten Schritte einfacher zu gestalten.
In diesem Video betrachten wir die aktuellen Entwicklungen in den Förderdatenbanken für energetische Sanierungen und erläutern, warum Steuervergünstigungen gemäß §35c jetzt eine bessere Wahl sein könnten. Zudem stellen wir Ihnen zwei sehr hilfreiche Tools vor, die Sie bei der Auswahl der passenden Förderprogramme unterstützen. Entdecken Sie, welche Förderprogramme dennoch von Vorteil sind und wie Sie diese optimal nutzen können.
Wenn Sie noch Fragen haben oder Unterstützung suchen, so schreiben Sie uns gern eine Nachricht oder besuchen Sie uns in der Wintergartenausstellung im La Casa Allgäu.
Suchen Sie noch den passenden Wintergarten? In der Galerie unserer bisherigen Wintergarten-Projekte finden Sie vielleicht auch Ihren Wunschwintergarten.
Matthias Brack ist „Wintergartenbauer aus Leidenschaft“, mit seinem Team hat er bereits über 2500 Wintergärten, Terrassenüberdachungen und „Wohlfühlraum im Freien“ geschaffen.
Mit seinem Handwerkernetzwerk La Casa Allgäu, kümmert er sich gemeinsam mit 7 anderen Firmen auch um alle anderen anfallenden Gewerke rund um das Thema „Outdoor-Living“.

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