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Ein Wintergarten kostet zwischen 30.000 und 110.000 Euro für 20m² Fläche – abhängig von der Ausführung als Kalt- oder Warmwintergarten.
Die Gesamtkosten setzen sich zu 70% aus der Wintergartenkonstruktion und zu 30% aus Nebengewerken zusammen.
Matthias Brack
Die Investition in einen Wintergarten will gut kalkuliert sein. Dieser umfassende Kostenratgeber gibt Ihnen realistische Richtwerte für Ihre Budgetplanung.
Die Frage „Was kostet ein Wintergarten?“ lässt sich nicht pauschal beantworten – zu unterschiedlich sind die Ausführungsvarianten, Materialqualitäten und individuellen Anforderungen. Dennoch gibt es verlässliche Richtwerte, die Ihnen bei der Budgetplanung helfen.
Kostenfaktoren im Überblick: Die Investition in einen Wintergarten wird durch folgende Hauptfaktoren bestimmt:
Grundfläche: Jeder zusätzliche Quadratmeter erhöht die Kosten proportional
Wintergartentyp: Kaltwintergarten vs. Warmwintergarten (ganzjährig nutzbar)
Konstruktion: Materialwahl (Aluminium, Holz-Aluminium), Profilqualität, Verglasung
Anbausituation: Eingeschossig, mehrgeschossig, Dachform, Anschluss ans Gebäude
Ausstattung: Öffnungselemente, Beschattung, Beleuchtung, Smart-Home-Integration
Nebengewerke: Fundament, Heizung, Elektrik, Bodenbeläge (ca. 30% der Gesamtkosten)
Einfacher Kaltwintergarten: 1.500-2.000 €/m² (20m² = 30.000-40.000 €)
Hochwertiger Kaltwintergarten: 2.000-3.000 €/m² (20m² = 40.000-60.000 €)
Warmwintergarten Standard: 3.000-4.000 €/m² (20m² = 60.000-80.000 €)
Warmwintergarten Premium: 4.000-5.500 €/m² (20m² = 80.000-110.000 €)
Diese Richtwerte basieren auf Erfahrungswerten aus über 2.500 realisierten Projekten und beinhalten alle notwendigen Nebenarbeiten für einen schlüsselfertigen Wintergarten.
Dieser Leitfaden richtet sich an alle, die einen Wintergarten planen und realistische Budgetvorstellungen entwickeln möchten – von der ersten Idee bis zur konkreten Angebotseinholung.
Einer der einflussreichsten Faktoren auf den Preis, ist die gewünschte Nutzung Ihres neuen Wintergartens. Hier unterscheidet man ganz grob zwischen einem Warmwintergarten und einem Kaltwintergarten.
Ein Warmwintergarten ist technisch ein vollwertiger Wohnraum mit entsprechenden bauphysikalischen Anforderungen. Die höheren Kosten resultieren aus der notwendigen Wärmedämmung und technischen Ausstattung.
Soll ihr neuer Wintergarten also das ganze Jahr nutzbar sein, braucht er hoch wärmegedämmte Gläser, eine wärmegedämmte Rahmenkonstruktion, eine gedämmte Bodenplatte und natürlich eine Heizung.
Gerade im Winter ist es ein Traum, die Sonnenstrahlen und die Natur trotz klirrender Kälte zu genießen. Aber der Aufwand und die Kosten für einen guten Warmwintergarten sind nicht unerheblich.


Ein Kaltwintergarten ist die wirtschaftliche Alternative für alle, die primär in den wärmeren Monaten zusätzlichen Raum im Freien genießen möchten. Die deutlich niedrigeren Kosten resultieren aus reduzierten bautechnischen Anforderungen.
Natürlich kann dieser Kaltwintergarten auch im Winter bei Sonnenschein genutzt werden. Allerdings kühlt das Glashaus sehr schnell aus, wenn keine Wärmequelle mehr vorhanden ist.
Dafür braucht es beim Kaltwintergarten auch keine wärmegedämmten Materialien und eine Heizung ist ebenfalls nicht notwendig. Das wirkt sich natürlich auf die Kosten für den Wintergartenanbau aus.
Ganz grob kann man sagen, dass ein Wintergarten so viel kostet wie ein hochwertiger neu gebauter Wohnraum. Dieser liegt je nach Region und Ausstattung zwischen 3000-5500 Euro pro m².
Ein warmer Wohnwintergarten mit 20m² Wohnfläche zwischen 60.000 und 110.000 Euro. Inbegriffen sind hier die Nebenarbeiten wie das Fundament für den Wintergarten, die Heizung, Bodenbeläge, Elektroarbeiten, die Wintergarten Beschattung und die passende Beleuchtung.
Bei einem Kaltwintergarten mit 20m² liegen wir fertig ausgestattet und inklusive aller Nebenarbeiten bei ca. 1500-3000 Euro/m² Grundfläche. Somit liegt ein vergleichbarer Kaltwintergarten mit 20m² Fläche zwischen 30- und 60.000 Euro.
Der Wintergarten oder Kaltwintergarten für sich allein betrachtet liegt bei ca. 70% der Gesamtkosten.
Allerdings funktioniert ein Wintergarten nur dann, wenn auch alle anderen Gewerke wie Fundamente usw. gut geplant und vernünftig ausgeführt sind. Deshalb kümmert sich ein seriöser Wintergartenbauer auch um alle Nebengewerke und hat in der Regel ein Handwerkernetzwerk an der Hand, mit dem er gemeinsam alle Arbeiten am Wintergarten aus einer Hand ausführen kann.
Zusammenfassend kann man sagen, dass es schwer ist Pauschalaussagen zu den Kosten für einen Wintergarten treffen, da jeder Wintergarten individuell nach Ihren persönlichen Wünschen und Bedürfnissen geplant und ausgeführt wird. Die genannten Preise sind „Daumenpreise“ und dienen als grobe Richtwerte. In keinem Fall ersetzen die Beispielrechnungen eine qualifizierte Beratung und Wintergarten Planung, sowie die Besichtigung der Gegebenheiten vor Ort.
Darüber hinaus ist es wichtig, dass Sie für sich entscheiden, wie viel Wert Sie auf hochwertigen Wohnkomfort im Wintergarten legen und wie viel Zeit Sie darin verbringen möchten. Unsere Erfahrung aus über 2500 geplanten und realisierten Wintergärten zeigt, dass es der Lieblingsplatz unsere Kunden wird. Denn wenn man den Wintergarten viel nutzen möchte, macht es Sinn auch mehr dafür zu investieren, damit auch Ihr „nach Hause kommen“ zum echten Erlebnis wird.
Matthias Brack ist „Wintergartenbauer aus Leidenschaft“ mit seinem Team, hat er bereits über 2500 Wintergärten, Terrassenüberdachungen und „Wohlfühlräume im Freien“ geschaffen.
Außerdem mehrere tausend Beschattungsanlagen montiert. Mit seinem Handwerkernetzwerk La Casa Allgäu, kümmert er sich gemeinsam mit 7 anderen Firmen auch um alle anderen anfallenden Gewerke rund um das Thema „Outdoor-Living“.

Wenn Sie noch Fragen haben oder Unterstützung suchen, schreiben Sie uns gern eine Nachricht oder besuchen Sie uns in der Wintergartenausstellung im La Casa Allgäu.
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