Kostenloser Wintergarten-Ratgeber: Planung, Kosten und Tipps auf einen Blick
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Dieser Fehler zerstört mehr Wintergartenträume, als man denkt!

Ein Wintergarten ist für viele Immobilienbesitzer der Inbegriff von Lebensqualität. Doch oft endet der Traum in Frust, Schimmel oder extremem Schwitzwasser. Der Grund?

Ein fundamentaler Denkfehler in der Planungsphase. Erfahren Sie hier, wie Sie diesen Fehler vermeiden und welcher Wintergarten-Typ wirklich zu Ihrem Lebensstil passt.

Matthias Brack Matthias Brack
4 Min. Lesezeit

In diesem Artikel erfahren Sie, warum die richtige Planung rund um den Bau eines Wintergartens der wichtigste erste Schritt ist.

Wenn der neue Kaltwintergarten wieder abgebaut werden muss

Kürzlich erreichte mich am Wochenende eine E-Mail eines YouTube-Zuschauers, die mich wirklich schockiert hat. Er schrieb mir, dass sie einen Kaltwintergarten haben aufstellen lassen, dieser aber extremes Schwitzwasser bildet – und nun wieder abgebaut wird. Ganz ehrlich: Wenn ich so etwas lese, tut mir das in der Seele weh.

Nicht unbedingt, weil jemand handwerklich etwas falsch gemacht hat, sondern weil die Beratung im Vorfeld einfach nicht gepasst hat. Es ist immer wieder dasselbe Thema. Deshalb ist es mir wichtig, heute auf den größten Fehler hinzuweisen, den Sie bei Ihrer Planung auf keinen Fall machen dürfen.

Die alles entscheidende Frage: Wie wollen Sie den Raum wirklich nutzen?

Bevor Sie über Materialien wie Holz oder Aluminium, über Heizsysteme oder Glasarten nachdenken, stellen Sie sich bitte zunächst die einzige wirklich wichtige Frage: Wie will ich diesen Raum im Alltag nutzen? Denn daraus ergibt sich alles Weitere: Brauchen Sie einen hohen Dämmwert? Ist eine Heizung notwendig? Wie sieht es mit Lüftung und Beschattung aus? Bei Brack Wintergarten unterscheiden wir grundsätzlich drei Varianten:

Variante 1:
Der ganzjährige Wohnraum

Das ist ein vollwertiger Wohnraum, der richtig gedämmt sein muss. Er benötigt eine Heizung, Lüftung und Beschattung.

Der Anspruch: Er sollte bei -15 °C im Winter genauso behaglich sein wie bei +30 °C im Sommer.

Mein Fazit: Der Aufwand ist hier zwar höher, aber im Verhältnis zur ganzjährigen Nutzung ist es oft die sinnvollste Investition.

Variante 2:
Der Sommer-
wohnraum

Dieser Bereich funktioniert wie Ihre Sommerreifen: von Ostern bis Oktober.

Die Einschränkung: Sie haben hier einen erheblich geringeren Aufwand an Dämmung. Im Winter dient der Raum eher als Klimapuffer.

Die Gefahr: Wenn Sie versuchen, diesen Raum im Winter zu heizen, steigt die Luftfeuchtigkeit extrem an. Die Folge ist das gefürchtete Schwitzwasser an den kalten Profilen.

Variante 3:
Der Sitzplatz mit Wetterschutz

Eine einfache Ausführung als Schutz vor Regen, Wind und Wetter.

Die Nutzung: Ideal für Grillabende im Sommer, aber kein Wohnraum.

Mein Tipp: Denken Sie auch hier an Fundamente, Statik und Baugenehmigungen, falls Sie später doch noch hochwertiger ausbauen möchten.

Warum wird ein Raum eigentlich behaglich?

Aus meiner Erfahrung im Handwerk weiß ich: Behaglichkeit ist kein Zufall, sondern Physik. Sie hängt von drei Faktoren ab:

Der Mensch: Jeder empfindet Temperatur anders. Während ich im T-Shirt auf dem Sofa sitze, holt sich meine Frau vielleicht schon eine Decke. Der Raum muss also auf Ihr persönliches Empfinden abgestimmt sein.

Oberflächentemperaturen: Ein Raum wirkt dann behaglich, wenn alle Flächen (Wände, Decken, Böden) möglichst gleich warm sind. Über eine gute Dämmung und die richtige Heizung versuchen wir, dieses Ideal annähernd zu erreichen.

Luftbewegung und Feuchtigkeit: Wir fühlen uns bei etwa 50 % Luftfeuchtigkeit am wohlsten. Das steuern wir über eine durchdachte Lüftung. Zugluft (wie man sie von Klimaanlagen im Auto kennt) empfinden wir als unangenehm – Strahlungswärme hingegen als wohltuend.

Mein Fazit: Machen Sie nicht denselben Fehler

Bitte machen Sie es nicht wie so viele andere, die sich im Nachhinein über Schimmel oder Feuchtigkeit ärgern. Überlegen Sie sich vorher genau, was Sie in dem Raum tun wollen. Nur wenn die Nutzung klar ist, können Technik, Aufbau und Investition exakt darauf abgestimmt werden.

Ein Wintergarten ist ein unglaublicher Gewinn für Ihr Zuhause – aber nur, wenn er richtig geplant und so genutzt wird, wie er konzipiert wurde.

Ihr Weg zum perfekten Wintergarten

Möchten Sie Fehler vermeiden und bares Geld sparen? Ich habe mein Wissen in einem Ratgeber zusammengefasst.

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Besuchen Sie mich auch gerne in unserer Ausstellung im La Casa in Dietmannsried, um die Unterschiede zwischen den Systemen live zu erleben.

Der Autor

Matthias Brack ist „Wintergartenbauer aus Leidenschaft“ mit seinem Team, hat er bereits über 2500 Wintergärten, Terrassenüberdachungen und „Wohlfühlräume im Freien“ geschaffen.

Mit seinem Handwerkernetzwerk La Casa Allgäu, kümmert er sich gemeinsam mit 7 anderen Firmen auch um alle anderen anfallenden Gewerke rund um das Thema „Outdoor-Living“.


Wir beraten Sie gerne!

Wenn Sie noch Fragen haben oder Unterstützung suchen, schreiben Sie uns gern eine Nachricht oder besuchen Sie uns in der Wintergartenausstellung im La Casa Allgäu.