Lichtmangel im Winter – Der Einfluss von Licht auf unser Wohlbefinden

Sonnenlicht hat viele Einflussfaktoren auf uns Menschen. Aber der wohl Wichtigste ist, es steigert unsere Lebensqualität deutlich.

Natürliches Licht beeinflusst beim Menschen die innere Uhr. Somit bleibt der Biorhythmus im Gleichgewicht. Wird dem Organismus das Sonnenlicht entzogen, wird der Mensch antriebslos und er bekommt schlechte Laune.

Lichtmangel im Winter ist oftmals ein Auslöser für Winterdepressionen, den sog. „Winterblues“. Als effektivste Behandlung dagegen nennen viele Experten hier eine Lichttherapie.

Studien von Medizinern und Wissenschaftlern belegen diese Hypothese. Eine in Kanada im Jahr 2016 durchgeführte Studie kam zu dem Ergebnis, dass Behandlungen saisonaler Depressionen mit einer Lichttherapie deutlich effektiver waren als die Behandlung mit Medikamenten.

Unterschiedliche Wirkungen von Tageslicht und künstlichem Licht

In Schulen wurde nachgewiesen, dass Kinder besser lernen, wenn die Räume mit Tageslicht durchflutet sind. Auch in Kliniken konnte beobachtet werden das der Heilungsprozess von Patienten deutlich schneller voranschreitet, wenn sich diese regelmäßig für längere Zeit im Freien aufhalten.

Nur natürliches Licht kann uns positiv beeinflussen und es gibt auch bislang keine Art von elektrischem Licht, welches die positiven Eigenschaften von Tageslicht ersetzen kann.


Das richtige Licht beeinflusst unseren Biorhythmus. Tageslicht am Morgen macht wach und das natürliche Licht der Abendstunden macht uns müde uns sorgt für einen guten Schlaf. Daher sollte man sich auch abends nicht zu viel künstlichem Licht aussetzen.


Wir leben heute oftmals in „Biologischer Dunkelheit“, verbringen den Großteil unseres Tages in künstlich beleuchteten Räumen, am Arbeitsplatz in Schulen oder auch im privaten Wohnraum. Vielfach ist dieses Licht „blaues Licht“, welches unsere Wach- und Ruhephasen durcheinander bringt und dem Körper ständig signalisiert das es Morgen. Dies kann sich negativ auf die wiederkehrenden Abläufe in unserem Organismus auswirken. Das Licht verändert sich aber im Laufe des Tages und wirkt in Abhängigkeit der Tageszeit anders.

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Wie und warum sich ein Wintergarten positiv auf unser Gemüt bzw. Stimmung auswirkt.

Lichtmangel im Winter- wie kann ein Wintergarten helfen?

Und was hat das nun mit Wintergärten zu tun? Da der Wintergarten zu einem Großteil aus Glas besteht, lässt er beinahe so viel natürliches Licht ins Innere, wie wenn man sich draußen unter freiem Himmel aufhält.

Künstliches Licht im Innenraum, welches wir als angenehm empfinden hat 300-500 Lux Lichtstärke, Tageslicht im Freien, je nach Sonnenschein, die zehn bis 100-fache Menge.

Auch im Winter, wenn wir normalerweise über 90% unserer Zeit in Räumen verbringen, bestehen die natürlichen Lichtverhältnisse in Ihrem Wintergarten weiter, da durch die Glasflächen viel Tageslicht in den Raum strahlt.

Dadurch steigert sich das Wohlbefinden der Nutzer, sie können schneller entspannen und sind deutlich ausgeglichener.
Nach Hause kommen wir zum wahren Erlebnis und zur Erholung.


Der Autor:

Matthias Brack ist „Wintergartenbauer aus Leidenschaft“ mit seinem Team, hat er bereits über 2500 Wintergärten, Terrassenüberdachungen und „Wohlfühlräume im Freien“ geschaffen.

Außerdem mehrere tausend Beschattungsanlagen montiert. Mit seinem Handwerkernetzwerk La Casa Allgäu, kümmert er sich gemeinsam mit 7 anderen Firmen auch um alle anderen anfallenden Gewerke rund um das Thema „Outdoor-Living“.

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